Auftaktbewerb der Bezirks-Freestylemeisterschaft in Lech

Die Teilnehmer des Auftaktbewerbs der Bezirks-Freestylemeisterschaft Oberlandtour in Lech mit Trainer Christoph Giggo Wolf und den „Head Judges“ Andy Gohl und Marco Ladner. Fotonachweis: Tobias Schmid
Die Teilnehmer des Auftaktbewerbs der Bezirks-Freestylemeisterschaft Oberlandtour in Lech mit Trainer Christoph Giggo Wolf und den „Head Judges“ Andy Gohl und Marco Ladner.
Fotonachweis: Tobias Schmid

Die Organisatoren waren überaus zufrieden mit der stolzen Teilnehmerzahl von über 40. Zuzuordnen ist dieses große Teilnehmerfeld dem Auftaktbewerb der Bezirks-Freestylemeisterschaft „Oberlandtour“ in Lech am 11. März. Dieses Veranstaltungsformat wird darüber hinaus von den erfolgreichen ÖSV-Freestylern als „Karrieresprungbrett“ definiert.

Andy Gohl und Marco Ladner waren die „Head Judges“, aber nicht nur das: Die beiden Profi-Freestyler und ÖSV-Athleten kehrten erst am Vortag von einem Europacup-Bewerb aus der Schweiz Heim, ehe sie ihrer Vorbildfunktion im Freestylesport einmal mehr gerecht wurden. Die Resultate des Europacups konnten sich übrigens mehr als sehen lassen: „Beide schafften es ins Finale, Andy Gohl wurde Zweiter, Marco Ladner Fünfter“, freute sich der Trainer Christoph Giggo Wolf über diese beeindruckenden Leistungen. „Es ist einfach cool, dass beide trotzdem am nächsten Tag beim Nachwuchscontest dabei waren“, lobte Trainer Christoph Giggo Wolf. So war es diese Bezirks-Freestylemeisterschaft in Lech, welche vor knapp zehn Jahren die erste Teilnahme an einem Freestyle-Bewerb für den 19jährigen Mathoner Marco Ladner darstellte: „Damals hätten wir niemals von diesen Erfolgen zu träumen gewagt“, zeigt sich Wolf stolz. Auch Andy Gohl scheint die Nachwuchsförderung eine Herzensangelegenheit zu sein: „Man spürt, dass Jahr für Jahr etwas weitergeht – das Niveau steigt kontinuierlich. Wir hoffen, dass viele jungen Freestyler dem Sport treu bleiben und von vorhandenen Trainingsstrukturen, die bundesweit einzigartig sind, Gebrauch machen.“

Sieben Klasse, über 40 Teilnehmer. Teilnahmeberechtigt an der Oberlandtour sind alle Kinder und Jugendlichen des Bezirks, die Mitglied in einem der Skiclubs sind. Die über 40 Teilnehmer wurden in sieben Klassen aufgeteilt, Trainer Christoph Giggo Wolf betont immer, dass der „Spaß am Freestyle-Sport“ dabei vordergründig steht: „Zudem hat jeder Teilnehmer eine Medaille bzw. einen Pokal und ein Überraschungsgeschenk erhalten“, informiert Trainer Wolf. Unterstützt wurden die Organisatoren dabei von den Arlberger Bergbahnen (Lech/Zürs), dem Skiclub Arlberg und Intersport Arlberg (Sachpreise). Neben den beiden „Head Judges“ und Coaches Andy Gohl und Marco Ladner waren drei weitere Trainer im Einsatz. Der Contest wurde aufgeteilt auf jeweils zwei Runs auf den „Kickern“ und den „Boxen“, jeweils der schlechtere wurde gestrichen. Übrigens dienen die Ergebnisse der Gesamtwertung als Entscheidungsgrundlage im Bezug auf Neuaufnahmen in den Bezirks-Freestylekader. Nach dem Auftaktbewerb in Lech führt die Oberlandtour weiter nach Serfaus (25. März), der Abschlussbewerb findet im Kaunertal am 8. April statt. Fotos und Videos zur Oberlandtour finden Sie auf der eigenen Oberlandtour-Facebookseite.