Vernetzung und Spaß stehen im Vordergrund

Die Oberlandtour 2018 steht bevor – auf dem Bild zu sehen die Teilnehmer der Oberlandtour 2017 im Kaunertal. Fotonachweis: TSV Bezirk Landeck/Freestyle

Oberlandtour 2018 startet in Kürze

Alle interessierten Kinder und Jugendlichen, die einmal die Trendsportart „Freestyle“ ausprobieren möchten, sind herzlich zu den bevorstehenden drei Oberlandtour-Stopps geladen. Selbstverständlich auch all diejenigen, die den „Freestyle-Sport“, egal auf welcher Ebene, bereits aktiv ausüben. Die Ergebnisse aus der Gesamtwertung dienen zudem als Entscheidungsgrundlage für den Bezirkstrainer im Bezug auf Neuaufnahmen in den Bezirks-Freestylekader.

102 Kinder und Jugendliche haben bei den 4 Stopps der Oberlandtour im Vorjahr in St. Anton, Lech, Galtür, Fiss und dem Kaunertal teilgenommen. In dieser Saison sind nur mehr drei Stopps geplant, der Auftaktbewerb findet am 11. März in Lech statt. Teilnehmen kann übrigens jeder, es gibt nur eine einzige Voraussetzung, um bei der Oberlandtour mitmachen zu dürfen: Eine Mitgliedschaft in einem der Skiclubs. Trainer Christoph Giggo Wolf erläutert das Konzept hinter dieser Freestylemeisterschaft Oberlandtour: „Im Prinzip kann jeder, auch Laien, mitfahren – vor dem Rennen werden die Kinder gecoacht, durch den direkten Kontakt mit den erfolgreichen ÖSV-Freestylern kann den Kindern Neues beigebracht werden“, so Giggo Wolf, der diese Oberlandtour als „Trainingstag für Neulinge“ sieht, weniger als „klassischen Contesttag.“ „Die Vernetzung und der Spaß stehen im Vordergrund“, ist das Credo von Wolf. Nach dieser „Probenphase“ folgt bei den jeweiligen Stopps der Oberlandtour ein Bewerb, anschließend eine Siegerehrung, bei der jeder Teilnehmer einen Preis erhält. Die Oberlandtour setzt sich wie erwähnt aus mehreren Stopps, die an unterschiedlichen Orten ausgetragen werden, zusammen.

Skitag mit den „Freestyle-Stars.

Die Bewerbe der Oberlandtour, die übrigens bereits zum sechsten Mal in Folge stattfindet, dienen natürlich auch als Vorbereitung auf größere Veranstaltungen sowie zum Vergleich der Kinder auf Bezirksebene. Das Umfeld bei der Oberlandtour ist professionell, alle Teilnehmer werden in insgesamt sechs Klassen unterteilt – zwei Mädchenklassen sowie bei den Jungs eine U11, U13, U15, U17 und Ü17. „Jeder Athlet, der in den Bezirkskader möchte, muss bei mindestens zwei der drei Bewerbe teilnehmen: „Idealerweise bei allen drei, denn die besten zwei Rennen werden jeweils gewertet“, informiert Trainer Christoph Giggo Wolf. Und noch etwas sollte gesagt sein: „Auch Kinder des Talkessels oder Orten, an denen die jeweiligen Skiclubs keine Freestyle-Trainingsmöglichkeiten bieten, können beim PFT (Paznauner Freestyle Team) oder SFL Freestyle aufgenommen werden“, informiert Wolf und: „Wenn ein Potential erkennbar ist, besteht die Möglichkeit, junge Sportler in die jeweiligen Trainingsteams zu holen.“ Nach dem Auftaktbewerb am 11. März in Lech führt die Oberlandtour weiter nach Serfaus (25. März), der Abschlussbewerb findet im Kaunertal am 8. April statt. Genau hier, also im Kaunertal, erwartet die fünf besten Oberlandtour-Teilnehmer ein besondere Überraschung: Ein Skitag mit den ÖSV-Freestylern Marco Ladner, Andy Gohl, Lisi Gram und Lara Wolf.