JHV des TSV Bezirk Landeck und SZL „Skizukunft Landeck“

Bgm. Manfred Matt (Vorstand SZL), Mag. Andreas Kleinhansl (Kassier SZL), Ludwig Ruetz (Schriftführer-Stv. SZL), Mag. Barbara Strolz (Kassierin TSV Bezirk Landeck), SZL-Präsident Benny Pregenzer, TSV-Bezirksreferent Christoph Patigler, Elisabeth Zangerl (TSV Referentin für Öffentlichkeitsarbeit), Wolfgang Lenz (SZL Vize-Präsident), Elisabeth Ehrhart-Schöpf (Schriftführerin SZL), Alexander Ehrhart (Vorstand SZL) und Martin Stark (Rechnungsprüfer SZL), (v.l.).
Foto: Christian Strolz

Eine gemeinsame Jahreshauptversammlung hielten der TSV Bezirk Landeck und der Förderverein „Skizukunft Landeck“ am 15. Juni im Trofana in Mils ab. Neben umfangreichen Tätigkeitsberichten, kam auch die Zukunftsidee einer strukturellen Ergänzung, zur Sprache. Von allen Seiten wurde die gut funktionierende Zusammenarbeit vordergründig gestellt – Grund zur Freude gaben teils sehr gute Einzelergebnisse der Athleten.

Dem Bericht des Bezirksreferenten Christoph Patigler war zu entnehmen, dass auch im vergangenen Herbst mit dem Konditions-Wettbewerb in Nauders in die Rennsaison 2017/18 gestartet wurde. Die Volksbank-Bezirkskindercup-Serie umfasste sechs Rennen, jeweils drei Riesenslaloms in Galtür, Fiss und Nauders und drei Slaloms in Zams, Nauders/Pfunds und St. Anton. Die Raiffeisen-Schülercupserie setzte sich aus drei Riesenslaloms in Fiss, am Venet und in St. Anton/BZM, sowie zwei Slaloms (Galtür, See/BZM), einem Super G in Nauders und dem 4-Bezirke-Super G (Nauders) zusammen. Zudem standen die Teilnahme an der Landescup-Serie, an ÖSV-Schülertestrennen, an der österreichischen Schülermeisterschaft und am Landescupfinale in St. Anton auf dem Programm. Zur Sprache im Bericht des Bezirksreferenten kam auch die Suche nach Bezirkstrainern – sowohl Laura Monz als auch Thomas Krautschneider üben diese Tätigkeit nicht weiter aus – in den kommenden Monaten steht für den Bezirksreferenten die Erstellung des Kaders sowie die Festlegung der Eckpunkte der Bezirkscupserie an – diese Informationen werden bei der außerordentlichen Jahreshauptversammlung im Herbst präsentiert.

„Symbol einer guten Zusammenarbeit.“ Anstelle des verhinderten Bezirkstrainers Thomas Krautschneider präsentierte Bezirksreferent Christoph Patigler den Bericht des Trainers – diesem war zu entnehmen, dass 17 Sommer-Konditionstrainingseinheiten durchgeführt wurden, in weiterer Folge im Herbst Gletschertrainings auf dem Stilfser Joch, im Kaunertal, dem Hintertuxer Gletscher und anschließend wurde in Ischgl trainiert. Die Winterbilanz waren teils sehr gute Einzelergebnisse, das Mannschaftsergebnis (8. Platz in der Bezirksgesamtwertung) war weniger zufriedenstellend. Jedoch hoben SZL-Präsident Benny Pregenzer und TSV-Bezirksreferent Christoph Patigler die guten Einzelergebnisse hervor und brachten Änderungen der Modalitäten des Tiroler Skiverbandes ab der nächsten Wintersaison zur Sprache, die dem TSV Bezirk Landeck, nach ihrer Einschätzung, zugutekommen müssten. Dem stimmte auch TSV-Vizepräsident Peter Mall in seiner Ansprache zu: „Man darf sich nicht von Listen oder Ergebnissen täuschen lassen, hier wird eine klasse Arbeit geleistet“ und: „Früher waren da Nitro und dort Glycerin – jetzt ist es Nitroglycerin und das hat eine enorme Sprengkraft“, so assoziierte Mall die funktionierende Zusammenarbeit beider Vereine und: „Beide Vereine haben ein gutes Fundament gebaut.“ Als „Symbol einer guten Zusammenarbeit“ definierte Bezirksreferent Christoph Patigler auch den gemeinsamen TSV-SZL-Jahresbericht, gestaltet von Elisabeth Ehrhart-Schöpf (SZL Schriftführerin) und Elisabeth Zangerl (TSV Referentin für Öffentlichkeitsarbeit).

TSV-Vizepräsident Peter Mall: „Beide Vereine haben ein gutes Fundament gebaut.“
Foto: TSV Bezirk Landeck/Lisi Zangerl

„Eine tolle Geschichte.“ Besonders erfolgreich ist der TSV Bezirk Landeck in der Sparte Freestyle unter Freestylereferent Christoph Giggo Wolf, der ebenfalls auf der Suche nach einer Trainerunterstützung ist. Im ÖSV sind aktuell 14 Freestyleathleten, davon neun aus Tirol, im Landescup sind 11 der 16 aus dem Bezirk. Den beiden Kassaberichten war zu entnehmen, dass beide Vereine auf soliden Beinen stehen. Die größten Einnahmen des TSV Bezirk Landeck sind jene des SZL, Mitgliedsbeiträge, Unterstützungen des TSV, der Sponsoren Raika und Volksbank, uvm. Der SZL lukrierte 55.000 Euro für den TSV Bezirk Landeck (von den Bergbahnen, den Gemeinden, Tourismusverbänden, Banken, Sportgeschäften, Schischulen und Tourismusbetrieben), von der Gesamtsumme kommt auch ein Teil (ca. 7.000 Euro) FIS-Athleten direkt zugute. „55.000 Euro zu lukrieren ist viel Arbeit“, erwähnte SZL-Präsident Benny Pregenzer, der sich bei seinem 15köpfigen Team bedankte. Der Förderverein SZL hält zwei Jahreshauptversammlungen jährlich, neu im Verein ist SZL-Vizepräsident Wolfgang Lenz, auch Otmar Ladner und Peter Nohl. Zur sportlichen Sicht ergänzte Pregenzer: „Wenn man den gesamten Erfolg des TSV Bezirk Landeck betrachtet (Sparten Freestyle und Alpin), schafft circa jedes zweite Jahr ein Bezirksathlet in den Weltcup– das ist eine ´tolle Geschichte´.“ Beim Punkt „Allfälliges“ kam ein Wunsch einer strukturellen Ergänzung zur Sprache: Christoph Patigler und Benny Pregenzer ließen ein blicken, dass ein sogenannter „Koordinator“, der sozusagen als Bindeglied zwischen dem Bezirk, den Läufern, Eltern und Vereinen fungieren sollte, wünschenswert wäre. An der Umsetzung dieser Idee wird gearbeitet.


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