Kenianer entscheiden Jakobilauf für sich

Peter-Chege Wangari und Jane-Wanja Nganga sichern sich den Sieg beim Halbmarathon Jakobilauf in St. Anton am Arlberg. 2020 wird der zweite Bewerb des Arlberg Adlers von einem spektakulären Hindernislauf abgelost.

Am Samstag, 27. Juli 2019, stellten sich über 100 Läufer dem Halbmarathon Jakobilauf in St. Anton am Arlberg. 21,125 Kilometer und mehr als 200 Höhenmeter galt es vom Zentrum in St. Anton aus zu bewältigen. Bereits nach 1 Stunde, 11 Minuten und 8 Sekunden lief der Kenianer Peter-Chege Wangari über die Ziellinie, gefolgt von Florian Holzinger.

Florian Holzinger
Peter-Chege Wangari

Auch bei den Frauen setzte sich eine Läuferin des Österreich-Kenianischen Laufprojekts „Rund2gether“ durch. Mit einer Zeit von 1 Stunde, 22 Minuten und 42 Sekunden erreichte Jane-Wanja Nganga die jubelnde Menge im Ziel.

Jane-Wanja Nganga

Der Jakobilauf zählt jedoch nicht nur als Einzelbewerb, sondern ist der zweite Teil des Arlberg Adler Bergtriathlons. Auftakt des jährlichen Dreikampfs ist das Kult-Skirennen „Der weisse Rausch“. Den spannenden Lauf gewann am 21. April 2019 der Österreicher Dominik Schranz. Den Abschluss markiert der Arlberger Bike Marathon am 24. August 2019, der gleichzeitig den neuen Arlberg Adler kürt. In der Zwischenwertung führt aktuell Florian Holzinger.
Großen Zuspruch erfuhr erneut die kürzere Variante des Jakobilaufs, der Fit & Fun-Lauf mit 8,5 Kilometern. Der Lauf ist Teil des Arlberg Murmel, dem kleinen Bruder des Adlers mit ebenfalls drei Bewerben. Hier gewann Artem Tikhonov bei den Herren und Evita Falch bei den Damen. Ein weiteres Highlight war der Kinderlauf, bei dem die Jüngsten ihre Ausdauer unter Beweis stellten.
Die Gewinner aller Bewerbe wurden beim St. Jakober Dorffest ausgezeichnet und ließen den ereignisreichen Tag mit kulinarischen Köstlichkeiten und traditioneller Blasmusik ausklingen.
Der Jakobilauf fand am 27. Juli 2019 zum letzten Mal statt. Im kommenden Jahr ersetzt ein neuer Hindernislauf, der „Arlberger Wadlbeisser“ den Bewerb. Interessierte bekamen bereits einen Vorgeschmack und konnten im Dorfzentrum ihre Geschicklichkeit beim Überwinden von Autoreifen und Heuballen unter Beweis stellen.

Mehr Informationen dazu folgen in Kürze unter www.arlberger-wadlbeisser.at

Ergebnisse:

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