12. Alber Sport Golf Charity am 13. September

Zum mittlerweile 12. Mal lud das St. Antoner Unternehmen Sport Alber zum „Abschlag für den guten Zweck“. Kaiserwetter war bei der diesjährigen Alber Sport Golf Charity am Freitag, dem 13. September in Rinn bei Innsbruck beschert. Das Fazit: 72 Teilnehmer, beste Stimmung und das Wichtigste: Spenden in Höhe von knapp 24.000 Euro konnten an die Stiftung für Rückenmarkforschung „Wings for Life“ und die Bergrettung St. Anton übergeben werden.

Beim 10jährigen Jubiläumsgolfturnier vor zwei Jahren war es bereits eine sechsstellige Summe, nämlich über 100.000 Euro, welche die Firma Sport Alber für den guten Zweck im Laufe eines Jahrzehntes spendete. Diese Spendensumme wird Jahr für Jahr kontinuierlich gesteigert: „Bei der 12. Alber Sport Golf Charity, einem Einladungsturnier für Stammkunden, Freunde und Geschäftspartner, konnten an die Stiftung ´Wings for Life´ 22.667 und an die Bergrettung St. Anton weitere 1.100 Euro übergeben werden“, resümierte Juniorchef Max Alber. „Gemeinsam helfen“ ist also schon seit über einem Jahrzehnt die Devise des Charity-Golfturniers in Rinn bei Innsbruck und dabei ist der Ursprung dieser Charity-Veranstaltung auf eine Begegnung zurück zu führen: Reinhard Alber, Seniorchef der Firma Alber Sport und der zweifache Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner sind im Rahmen einer Motorrad-Tour in Libyen ins Gespräch gekommen. Kinigadner´s Sohn Hannes hatte im Jahr 2003 einen tragischen Unfall und ist seither querschnittsgelähmt. Dieses Schicksal war der entscheidende Anstoß, die Stiftung ins Leben zu rufen. Berührt von diesem Schicksal war auch Reinhard Alber, in dem daraufhin der Wunsch gereift ist, zugunsten der Stiftung für Rückenmarkforschung ein Charity Golfturnier ins Leben zu rufen.

Heilung für querschnittgelähmte Patienten. Von Beginn an ergeht daher der Großteil der Einnahmen des Charity Golfturniers an „Wings for Life“, dessen treibende Kraft neben Heinz Kinigadner auch Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz ist. „Wings for Life“ ist eine gemeinnützige Stiftung für Rückenmarksforschung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Querschnittlähmung als Folge von Rückenmarksverletzungen heilbar zu machen. Die geförderten Wissenschaftler arbeiten unter anderem an bekannten Instituten in Europa und den USA. Ein internationales Beratergremium, bestehend aus Wissenschaftlern und Klinikern auf dem Gebiet der Rückenmarksforschung, unterstützt die Stiftung bei der Auswahl Erfolg versprechender wissenschaftlicher Projekte. Wolfgang Illek und Hannes Kinigadner bedankten sich im Rahmen der offiziellen Spendenübergabe (am Abend des 13. Septembers) und gewährten einen Einblick in die Verwendung der Spendengelder. Neben der Stiftung für Rückenmarkforschung wird ein Teil der Einnahmen auch Jahr für Jahr an eine lokale Hilfsorganisation gespendet, in diesem Jahr war es die Bergrettung (Ortsstelle St. Anton), auch die Freiwillige Feuerwehr oder die Rot-Kreuz-Stelle St. Anton erhielten schon Spenden in den Vorjahren. Gespendet werden zur Gänze die Einnahmen aus der Tombola – auf die Teilnehmer warteten tolle Preise.

72 Teilnehmer. Bei der Alber Sport Golf Charity sind grundsätzlich Spieler anerkannter Golfclubs teilnahmeberechtigt, die eine bestätigte Höchstvorgabe von HCP -45 vorweisen können. Gespielt wird ein sogenanntes „handicapwirksames“ Golfturnier über 18 Loch. Unter das Teilnehmerfeld, in diesem Jahr insgesamt 72 Personen, mischten sich neben ambitionierten Golfern auch Ex-Skiass Günther Mader, der übrigens seit Anfang an mit von der Partie ist, Vizebürgermeister Werner Flunger, WK-Bezirksstellenleiter Otmar Ladner, TVB-Obmann Josef Chodakowsky oder Rudi Lapper (Ausbildungsleiter Skiakademie St. Christoph). Auch von weit her sind Teilnehmer angereist: Frank und Jane Ellis aus Großbritannien haben ihren Urlaub extra so gelegt, dass sie am Alber Sport Charity Golf Turnier teilnehmen konnten. So erwies sich auch die zwölfte Auflage als voller Erfolg: „Wir bedanken uns bei allen, die die Alber Sport Golf Charity unterstützen – der soziale Gedanke steht für uns vordergründig. Es geht uns wirklich allen sehr gut, wir möchten mit dieser Benefizveranstaltung einfach an Menschen denken, denen es nicht so gut geht“, ist das Credo der Familie Alber.

Ergebnisse:

Brutto – Damen: Angelika Zeisler (23 Punkte), Herren: Ansgar Roth (28 Punkte)
Gruppe A (Hcp bis 16,5) – 1. Netto: Ivo Weiss (36 Punkte), 2. Netto: Otmar Ladner (35 Punkte), 3. Netto: Robert Alber (34 Punkte)
Gruppe B (16,6 bis 25,6) – 1. Netto: Eva-Maria Zitzmann (45 Punkte), 2. Netto: Gustl Ernhofer (36 Punkte), 3. Netto: Sara Neubauer (36 Punkte)
Gruppe C (25,7-45) – 1. Netto: Luis Ernhofer (43 Punkte), 2. Netto: Brigitte Walter (39 Punkte), 3. Netto: Max Alber (38 Punkte)

Longest Drive – Damen: Porntipa Leppen, Herren: Gustl Ernhofer
Nearest-To-The-Pin: Angelika Zeisler (325 cm)